Immobilien-Glossar – Fachbegriffe der Hausverwaltung erklärt von ImmoService365
Glossar · 38 Begriffe

Immobilien-Glossar.

Die wichtigsten Begriffe rund um Hausverwaltung, WEG, Miete und Immobilien – verständlich und kurz erklärt.

B
Beschluss-Sammlung
Die lückenlose Sammlung aller Beschlüsse einer WEG nach WEG §24 – wichtig für Rechtssicherheit und Verwalterwechsel.
Betriebskostenverordnung
Die Verordnung, die festlegt, welche laufenden Kosten als Betriebskosten auf Mieter umgelegt werden dürfen.
Bonitätsprüfung
Die Prüfung der Zahlungsfähigkeit eines (künftigen) Mieters, etwa über eine Wirtschaftsauskunftei wie die Creditreform.
D
DDIV
Dachverband Deutscher Immobilienverwalter – Berufsverband mit Qualitätsstandards und Fortbildungspflicht für Verwalter.
DIN 14676
Die Norm für Planung, Einbau, Betrieb und Wartung von Rauchwarnmeldern in Wohnungen.
DATEV
Eine in Deutschland weit verbreitete Software- und Datenplattform für Buchhaltung und Steuerberatung.
E
Eigentümerversammlung
Die jährliche Zusammenkunft aller Eigentümer (ETV), in der Beschlüsse zum Gemeinschaftseigentum gefasst werden.
F
Facility Management
Die ganzheitliche Bewirtschaftung von Gebäuden: Hausmeister, Technik, Grünpflege, Reinigung und Winterdienst.
Forderungsmanagement
Die Überwachung offener Zahlungen, das Mahnwesen und – bei Bedarf – das Inkasso offener Forderungen.
G
Gemeinschaftseigentum
Alle Gebäudeteile, die allen Eigentümern gehören: Dach, Fassade, Treppenhaus, Heizung, tragende Wände und Außenanlagen.
H
Hausgeld
Die monatliche Vorauszahlung jedes Eigentümers für die laufenden Kosten des Gemeinschaftseigentums, festgelegt im Wirtschaftsplan.
I
Instandhaltungsrücklage
Auch Erhaltungsrücklage: das Sparvermögen der Gemeinschaft für künftige Reparaturen, geführt auf einem Treuhandkonto.
Indexmiete
Mietform, bei der die Miete an den Verbraucherpreisindex gekoppelt ist und sich entsprechend anpasst.
J
Jahresabrechnung
Die Gegenüberstellung von tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben am Jahresende, mit Nachzahlung oder Guthaben je Einheit.
K
Kaution
Die Mietsicherheit, die der Mieter dem Vermieter stellt; gesetzlich auf maximal drei Nettokaltmieten begrenzt.
KfW-Förderung
Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse der KfW-Bank für energetische Sanierung und Modernisierung.
M
Miteigentumsanteil
Der ideelle Anteil eines Eigentümers am Gemeinschaftseigentum, der u. a. die Höhe von Hausgeld und Stimmrecht bestimmt.
Mietverwaltung
Die Verwaltung des Mietverhältnisses: Mieterauswahl, Mietvertrag, Nebenkosten, Mieteinzug und Reparaturen.
Mietspiegel
Eine ortsübliche Vergleichsmietenübersicht einer Gemeinde, Grundlage für zulässige Mieterhöhungen.
Marktwertanalyse
Die Ermittlung des realistischen Verkaufswerts einer Immobilie nach Vergleichswert- und Ertragswertverfahren.
N
Nebenkostenabrechnung
Die jährliche Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten zwischen Vermieter und Mieter.
O
Off-Market
Der diskrete Verkauf einer Immobilie ohne öffentliche Inserate, direkt an geprüfte Käufer aus einem Netzwerk.
R
Rauchwarnmelderpflicht
Die gesetzliche Pflicht, Wohnungen mit Rauchwarnmeldern auszustatten und diese regelmäßig zu warten.
S
Sondereigentum
Die einzelne Eigentumswohnung samt zugehöriger Räume, die einem einzelnen Eigentümer allein gehört.
Sonderumlage
Eine zusätzliche, einmalige Zahlung der Eigentümer, wenn die Rücklage für eine größere Maßnahme nicht ausreicht.
SEV
Sondereigentumsverwaltung – die Verwaltung des Mietverhältnisses einer einzelnen vermieteten Eigentumswohnung.
Staffelmiete
Mietform mit vertraglich im Voraus festgelegten, gestaffelten Mieterhöhungen.
T
Teilungserklärung
Das Dokument, das ein Gebäude rechtlich in Sonder- und Gemeinschaftseigentum aufteilt und die Miteigentumsanteile festlegt.
U
Umlaufbeschluss
Ein Beschluss, der außerhalb einer Versammlung schriftlich oder in Textform gefasst wird.
Umlagefähige Kosten
Betriebskosten, die der Vermieter laut Mietvertrag und Gesetz auf den Mieter umlegen darf.
V
Verwaltungsbeirat
Von der Eigentümerversammlung gewähltes Gremium, das den Verwalter unterstützt und kontrolliert.
Verkehrssicherungspflicht
Die Pflicht des Eigentümers, Gefahren auf dem Grundstück abzuwenden – etwa durch Winterdienst.
Vorbereitende Buchhaltung
Das Sortieren, Digitalisieren und Kontieren von Belegen, sodass der Steuerberater nur noch den Abschluss erstellt.
W
WEG
Wohnungseigentümergemeinschaft – die Gemeinschaft aller Eigentümer eines Mehrparteienhauses, die das Gemeinschaftseigentum gemeinsam verwaltet.
Wirtschaftsplan
Die jährliche Budgetplanung der WEG. Sie bildet die Grundlage für die Höhe des Hausgeldes.
Wohnungseigentumsgesetz
Das WEG regelt Rechte und Pflichten von Wohnungseigentümern sowie die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums.
Z
Zertifizierter Verwalter
Ein Verwalter mit nachgewiesener Sachkunde nach der WEG-Reform 2020. Eigentümer können den Nachweis verlangen.
Zinshaus
Ein vollständig vermietetes Mehrfamilienhaus im Eigentum eines einzelnen Eigentümers oder Investors.
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